Archive for November, 2006

It began in the USA – the internet is at stake!!!

Thursday, November 30th, 2006 at 2:48 by daviduu

In den USA beginnen die Telekommunikationsunternehmen sich für eine Gesetzgebung stark zu machen, welche sie nicht mehr zur Netzneutralität verpflichtet.

Auf heise online wurde dazu ein sehr informativer Artikel veröffentlicht: “Demonstration für Netzneutralität in den USA“. Laut diesem Artikel verfolgen auch einige große europäische Carrier, beispielsweise die Deutsche Telekom, das gleiche Ziel. Vielleicht steht uns also bald ähnliches bevor.

Für diejenigen, die Informationen lieber multimedial konsumieren, gibt es ein interessantes Video bei YouTube.

Lost Windows32 Administrator Password

Wednesday, November 29th, 2006 at 19:52 by leopold

Haha, immer das Gleiche mit den Freaks. Manche Leute haben aus Veranlagung keinen Speicher für Ihre Passwörter. Ist aber nicht schlimm wenn man physikalischen Zugriff auf die betroffenen Maschine hat. Es gibt ja den Offline NT Password & Registry Editor. Ist Linux und führt in 5 simplen Schritten zum Ziel: dem neuen Passwort.
Einzige Hürde stellte in Schritt 1 das Laden des SCSI-Gerätetreibers dar, genauer die Unfähigkeit eine Bildschirmausgabe zu lesen. Wenn man im ersten Schritt aufgefordert wird einen Gerätetreiber für das Speichersystem auszuwählen, ist man geneigt die Eingabe m für “manuelle Treiberauswahl” zu tätigen und dann aus der erscheinenden Liste der Kernel-Module das entsprechende zu wählen (hier AIC7XXX). Klar, schliesslich kennt man ja sein System. Interessanterweise konnte dieses Modul jedoch nicht geladen werden. Nach einigen erfolglosen Versuchen fiel auf, daß man in Schritt 1 anstelle von m auch d für “auto detection” eingeben kann. Und siehe da, Platte erkannt. Noch 4 mal Enter gedrückt und dann konnte das Passwort gesetzt werden.

Style Contest für bb242.log

Tuesday, November 28th, 2006 at 15:49 by leopold

Aufruf zu der Teilnahme am “bb242.log Style Contest”.

Wer gelegentlich einen Weblog nicht nur ließt sondern auch aufmerksam betrachtet, dem sollte aufgefallen sein daß unser Blog nicht im Geringsten eine gestalterische Individualisierung erfahren hat.

Diesem unhaltbaren Zustand soll ein Ende bereitet werden. Alle Bewohner und Freunde des Hauses sind aufgerufen, Vorschläge für ein neues Design – im WordPress-Jargon “Theme” genannt – einzureichen. Die Form der Vorschläge ist offen. Von schriftlichen und grafischen Skizzen einer Idee über digitale Screens bis hin zu Vorschlägen existierender Themes ist alles willkommen. Irgendwelche Fristen führe ich an dieser Stelle nicht ein, da sie nur der Nichteinhaltung dienen.

Auf ein kreatives Treiben…

Ich vergaß zu erwähnen, dass dem Gewinner das berühmte Glas Sekt winkt.

Bestuhlte Konzerte – Weisheiten eines portugiesischen Einwanderers

Sunday, November 26th, 2006 at 16:12 by protokollfuehrer

Neulich habe ich mir an einem verkaterten Morgen die öffentliche-rechtliche Sendung “Bilderbuch Deutschland” angeschaut. Hier lerne ich immer wieder Neues über meine Wahlheimat. Dieses Mal wurde mir eine besonders gewagte These nahe gebracht: Oberhausen ist nicht tot! Ohne jetzt auf diese unglaubwürdige Argumentation eingehen zu wollen, war es doch erstaunlich was alles in Oberhausen geboten wird. Besonders hat mich ein Ausschnitt fasziniert, in dem die Arena Oberhausen vorgestellt wurde. Man bestuhlte gerade den Saal für ein Konzert eines bekannten geadelten Pop-Stars. Es ist schon erstaunlich, dass es Konzerte gibt, die bestuhlt werden. Ich dachte eigentlich diese Sitte hätte sich für modernere Musik in den 50ern erledigt. Offenbar ist das Publikum des besagten Pianisten schon dermassen mitgealtert, dass ein einstündiges Stehen oder sogar “Tanzen” (Foxtrott, Discofox) eine mehrwöchige physiotherapeutische Rehabilitation nach sich ziehen würde. Bei solchen “Pop”- Konzerten wird wahrscheinlich mit den Jahren der nichtbestuhlte Teilbereich dann doch wieder größer: Für die, die mit ihrem eigenen Sitz einfahren. Ich stelle mir lebhaft vor, wie die Leute dort sitzen und während sie die schlaffe Hand der gealterten Ehefrau in der Hand halten, mit den Gedanken aber wieder bei der süßen Rothaarigen sind. Damals im Tanzclub, als man sich zu diesem Lied noch keck angeblinzelte und danach einen heißen Tanz (Foxtrott, Discofox) aufs Parkett gelegt hat. In der Walbusch-Hose regt sich mit letzter Kraft das Glied zu einer halbstarken Erektion.

Intensiv geguggt

Friday, November 24th, 2006 at 18:31 by leopold

Heute gab ich mich mal wieder der Betrachtung schöner Kunst hin. Zu diesem Zweck wurde in den frühesten Morgenstunden (09:00) die derzeit in der Kunst- und Ausstellungshalle gezeigte Ausstellung “The Guggenheim Collection” aufgesucht.

Die Ausstellung ist in einem chronolgischen Rundgang aufgebaut und nach Stilrichtungen gruppiert. Der Besucher erhält anhand von 200 Werken einen Überblick über das Spektrum der in den Guggenheim Museen vertretenen Stile, vom Impressionismus bis hin zu Minimal und Conceptual Art. In einem Film von 45 Minuten Dauer hat man zudem Gelegenheit Peggy Guggenheim und ihre illusteren Freunde aus der Kunstszene näher kennen zu lernen.

Auch zu diesem vermeintlich geschickt gewählten Termin – Freitagmorgen – offenbarte sich der Kunsttempel als landesweit scheinbar einziges Ausflugsziel für Schulklassen und Seniorengruppen. Auch wenn die Gruppe der 20 bis 65-jährigen quasi nicht vertreten war, so reichten die Anwesenden dennoch aus um bereits gegen 10:30 Uhr erste Stauungen zu verursachen. Damit war zu rechnen und angenehmer als an einem Wochenende war es bestimmt dennoch. Wesentlich schwerer wog der Umstand, dass der Rundgang geschickt um eine Baustelle im Zentrum des Museums angelegt ist. So kam die Frage auf, ob denn der permanente Klang einer Fräse Teil einer rein akustisch wahrzunehmenden Kunstinstallation sein. Dies konnte nicht bestätigt werden. Bleibt mein Fazit: Wer nicht häufig nach NY, Las Vegas, Bilbao und Venedig kommt und der Kunst des vergangenen Jahrhunderts zugetan ist, sollte die Gelegenheit nutzen.

Mystery-Shopping bei Aldi

Wednesday, November 22nd, 2006 at 20:36 by Tobias

Ich hasse einkaufen. Ich gebe es ganz offen zu, Lebensmittel (auf marketingdeutsch insbesondere schnelldrehende Konsumgüter) einkaufen zu gehen kostet mich jedes Mal Überwindung. Die Gründe dafür sind mannigfaltig und unkompliziert nachvollziehbar zugleich. Bei Aldi werde ich regelmäßig von der Kassiererin angeschnauzt, so sei das nun mal, wenn man keinen Einkaufswagen nehmen würde, während ich hastig die Einkäufe wahlweise in die Alditüte oder meinen Rucksack stecke und versuche, dem Tempo, das die rüstige Dame hinter der Kasse beim Scanvorgang an den Tag legt, in nichts nachzustehen. Nächstes Mal werde ich mich als Mystery-Shopper outen und ganz beiläufig erwähnen, wie streng das Aldi-Management gegen unfreundliche Kassiererinnen vorgeht. Habe ich schon erwähnt, dass ich zu denjenigen Kunden gehöre, die sich weigern, einen Einkaufswagen vor sich herzuschieben?
Bei Rewe um die Ecke ist das Personal zwar freundlicher, dafür die Kunden um so abschreckender. Laut Murphys Gesetz ist immer diejenige Kasse, hinter der man in der Schlange steht, die langsamste. Wenn dann noch eine Oma vor einem steht, die bei drei von zehn Produkten nochmal separat Preis und Inhalt beim Kassierer erfragt, wird man nicht nur als Humanist sondern auch als Philanthrop auf die Probe gestellt.

Festpreisprojekte sind eine Lüge 1

Wednesday, November 22nd, 2006 at 1:01 by kOensen

Schweißtropfen aus dem Leben eines jungen Arbeitnehmers

In der Geschäftswelt, und auch meiner Branche, dem sogenannten “IT-Business”, werden allerlei wilde Dinge praktiziert. In der “IT” gibt es grob zwei Arbeitsschienen: Produkt- und Projektarbeit. Projekte lassen sich wiederum in die Kategorien Dienstleistungsprojekte und Festpreisprojekte unterteilen. Ich beschäftige mich hier, wie der geneigte Leser aus dem Titel ersehen mag mit der zweiten Kategorie. Ich gebe in den folgenden Blog-Einträgen eine kurze Übersicht über Theorie und Praxis, werde dann auf die Vor- und Nachteile zu sprechen kommen und Anfang des nächsten Jahres eine knallharte Conclusio ziehen.

Kapitel 1: Die Theorie

In einem Werkvertrag sichert der eine dem anderen die Erstellung eines definierten Werkes zu und im Gegenzug soll dann eine bestimmte Summe fließen. — Dr. rer. nat. B. Bonzo

Zuerst läßt sich der potentielle Auftraggeber vom Kunden genau sagen, was dieser will. Dann rechnet er einfach aus, wie teuer es ist, die gegebene Aufgabe umzusetzen. Das wird verkündet, anschließend nehmen sich Auftraggeber und Auftragnehmer in die Arme, trinken ein Glas Sekt miteinander und freuen sich über all die neuen Visitenkarten. Über die folgenden Monate herrscht dann rege Betriebsamkeit und emsiges Scharren in allen Fluren. Der Projektleiter harmonsiert gekonnt seine vier Eckpfeiler Time, Quality, Scope und Budget und lenkt das Projekt geradlinieg ins Ziel. Der Auftragnehmer freut sich über einen fairen Gewinn und der Auftraggeber über sein tolles neues Produkt. Beide trinken wieder Sekt und legen die Visitenkarten des anderen zu dem Haufen, der Weihnachtsgrüße kriegt.

Im nächsten Teil: Die Praxis
Stay tuned…

what the heck?

Friday, November 17th, 2006 at 2:49 by kOensen

Wer wars?? Kann ja nur der Tobsen sein..

http://shortnews.stern.de/visitenkarte.cfm?username=bb242

Bonn bei Nacht

Wednesday, November 15th, 2006 at 0:43 by Tobias

Meine nächtlichen Joggingtouren führen mich in den letzten Tagen und Wochen immer wieder am Post-Tower in der Nähe des ehemaligen Regierungsviertels vorbei.

Das besondere an diesem Gebäude ist seine Außenbeleuchtung: jedes Fenster der Glasfront ist vom Erdgeschoss bis ins oberste, 41. Stockwerk mit Lichtelementen ausgestattet. Wikipedia schreibt:
An der Fassade sind auf mehreren Ebenen Farbwechselscheinwerfer […] und ca. 1800 Neonröhren […] in den Farben Rot, Gelb und Blau montiert. Dadurch kann die Fassade nachts in wechselnden Farben leuchten, wodurch sich einige Nachbarn gestört fühlen. Eine Zeit lang leuchtete der Post Tower stetig in verschiedenen Farben (blau, rot oder gelb) ohne die mittlerweile wieder aktivierten Blinkeffekte. An Weihnachten wird mit den Leuchten ein Tannenbaum mit Kerzen dargestellt. Auch zu anderen Anlässen zeigt sich die Beleuchtung flexibel: So wurde während des Weltjugendtages 2005 ein Kreuz dargestellt, zur Weltmeisterschaft 2006 zeigte der Post-Tower einen Fußball, zum internationalen Beethovenfest 2006 ein Portrait von Ludwig van Beethoven.

Inzwischen arbeiten rund 2800 Mitarbeiter der Deutschen Post in dem Gebäude, das 72 Mio. Euro gekostet hat und das höchste Bürogebäude in NRW ist.

Der PostTower bei Nacht

In Anlehnung an die Aktion “Blinkenlights Loveletters” des Chaos Computer Club (CCC) könnte die Post ihre Fassade ja auch verliebten Romantikern zur Verfügung stellen, die ihre Liebesbriefe per SMS einmal als Laufschrift richtig in Aktion erleben möchten. Oder warum auch nicht?

PONG

Terroranschläge in Deutschland Anfang Dezember?

Sunday, November 12th, 2006 at 4:01 by kOensen

Neueste Forschungen der Trendanalysten geben ein schockierendes Bild. Deutschland ist zu Beginn der Adventszeit in höchster Gefahr: Die radikalislamische Befreiungsfront von Palästina plant offenbar Anschläge in deutschen Großstädten. Die Zahlen zeigen: Ganze Terrorcamps, ja sogar Terrorlegionen untersuchen die deutschen Städte. Hier die Hochrechnungen für die Anschlagswahrscheinlichkeit: