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Windows-Kontextmenü für alle Dateien erweitern

Saturday, November 3rd, 2007 at 13:01 by protokollfuehrer

Habe soeben verzweifelt versucht über die Dateitypen-Verwaltung (Ordneroptionen -> Dateitypen) von Windows (XP) eine Aktion für alle Dateien hinzuzufügen. Mittels einer neuen Erweiterung “*” o.ä. hat es irgendwie nicht funktioniert. In der Registry ist jedoch ein Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\*\ vorhanden. Dieser steht offensichtlich für alle Dateien. Dort habe ich die Aktion eingebaut:

Beispiel für GnuPG-Encrypt-Eintrag:

  1. Falls nicht vorhanden unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\*\ den Schlüssel “shell” anlegen und darin den Schlüssel “gpg“. Der Name des zweiten Schlüssels kann beliebig gewählt werden.
  2. Text des Eintrags im Kontextmenü setzen: Dazu den Wert der ersten Zeichenfolge (“(Standard)”) in HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\*\shell\gpg\ auf “Encrypt with GnuPG” ändern.
  3. Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\*\shell\gpg\ den Schlüssel “command” erstellen
  4. Den Wert der Zeichenfolge “(Standard)” unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\*\shell\gpg\command\ auf “c:\programme\gnupg\gpg.exe -e “%1”” ändern.

Das Ergebnis sollte ungefähr so aussehen (Registry-Export):

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\*\shell]

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\*\shell\gpg]
@="Encrypt with GnuPG"

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\*\shell\gpg\command]
@="c:\\programme\\gnupg\\gpg.exe -e \"%1\""

Lost Windows32 Administrator Password

Wednesday, November 29th, 2006 at 19:52 by leopold

Haha, immer das Gleiche mit den Freaks. Manche Leute haben aus Veranlagung keinen Speicher für Ihre Passwörter. Ist aber nicht schlimm wenn man physikalischen Zugriff auf die betroffenen Maschine hat. Es gibt ja den Offline NT Password & Registry Editor. Ist Linux und führt in 5 simplen Schritten zum Ziel: dem neuen Passwort.
Einzige Hürde stellte in Schritt 1 das Laden des SCSI-Gerätetreibers dar, genauer die Unfähigkeit eine Bildschirmausgabe zu lesen. Wenn man im ersten Schritt aufgefordert wird einen Gerätetreiber für das Speichersystem auszuwählen, ist man geneigt die Eingabe m für “manuelle Treiberauswahl” zu tätigen und dann aus der erscheinenden Liste der Kernel-Module das entsprechende zu wählen (hier AIC7XXX). Klar, schliesslich kennt man ja sein System. Interessanterweise konnte dieses Modul jedoch nicht geladen werden. Nach einigen erfolglosen Versuchen fiel auf, daß man in Schritt 1 anstelle von m auch d für “auto detection” eingeben kann. Und siehe da, Platte erkannt. Noch 4 mal Enter gedrückt und dann konnte das Passwort gesetzt werden.