Archive for February, 2006

Dinkel macht glücklich

Friday, February 24th, 2006 at 20:25 by Tobias

Welche verrückten Thesen der “Lebe Gesund”-Versand aufstellt, ist unerhört. In einem überaus profesionell anmutenden Warenkatalog preist der Öko-Lebensmittel-Versand, der eng mit der Sekte “Universelles Leben” verbunden ist, die wundersamen Wirkweisen des Dinkelgetreides an.

Unsere Recherchen haben ergeben, dass diese Behauptung auf eine nahtodähnliche Jenseitserfahrung der Sektengründerin Gabriele Wittek zurückgeht: “Als sie [G.Wittek] ein halbes Jahr später, am Weihnachtsabend 1974, eine geschenkte ‘holzgeschnitzte Figur’ betrachtete, seien in ihrem Inneren ‘ganz deutlich’ die Worte zu hören gewesen: ‘Ich bin dein geistiger Lehrer, Bruder Emanuel'”. Bei diesem habe es sich um den ‘Cherub der Göttlichen Weisheit’ gehandelt, der ihr fortan als ‘Verantwortlicher Diener des Herrn in Seinem Heimholungswerk zur Seite gestanden sei.” (Quelle: zit. n. Hauth, R.: “…neben den Kirchen”, Konstanz: Christliche Verlagsanstalt, 1995).

1977 verläßt Frau Wittek mit ihrem Mann die katholische Kirche und gründet das “Heimholungswerk Jesu Christi” (HHW). Nach der seinerzeit herausgegebenen Schrift “Das Nachschlagewerk der Geistigen Welt für die Menschen” mit der Auffassung, “daß Jesus Christus sich ‘mediale Menschen’ als ‘Sprachrohre’ ausgesucht habe, um ihnen das ‘geistige Wort’ zu geben”. Seit 1984 wird die Gruppierung unter “universelles Leben” geführt. Bemerkenswert sind geschlossene Wohngemeinschaften und Siedlungen seiner Anhänger sowie ein strikter Fundamentalismus, nämlich das wörtliche Verständnis von “Witteks Offenbarungen” als einzig anerkannte Grundlage.

Also: Dinkel als medialer Katalysator? Als Gottgetreide? Inwiefern Wittekismus und der Glaube an das Dinkelwunder zusammenhängen, kann und konnte in gemeinsamen Gesprächen nicht ausreichend geklärt werden. Doch Fundamenatlismus in geschlossenen Wohngemeinschaften ist dem Verfasser zu Genüge aus der täglichen Wohnerfahrung bekannt. Dem aufmerksamen Leser und der Leserin soll abschließend ein eigenes Urteil über die Zusammenhänge erlaubt werden.

In der nächsten Kolumne erforschen wir den Zusammenhang zwischen der Übernahme der Fischwarenkette Nordsee durch den Brötchenkönig Klaus Kamps.

Rezept Usability Chilli

Tuesday, February 14th, 2006 at 22:00 by kOensen

Juhu! Meine Bachelorarbeit über leichtgewichtige Usability-Methoden ist fertig!

Um das müde Fleisch zu stärken, gab es direkt nach der Fertigstellung (4:32 Uhr) erst einmal ein schwergewichtiges tierfreies Chilli. Durch eine aufwändige Expertenevaluation und einen umfangreichen Usability-Test an 4 Probanden, konnte im Anschluß das größte Usability-Problem dieses Gerichtes aufgedeckt werden: Es gibt immer zuwenig. Folgende Maßnahmen werden empfohlen:

  1. Einkaufen:
    • 1 Paprika-Pärchen
    • 1 kleine Aubergine
    • 1 Dose Kidneybohnen
    • 1 Dose Mais
    • 1 Päckchen Passierte Tomaten
    • 1 kleine Dose Tomatenmark
    • 1 akzeptablen Haufen möglichst frischer Chilli (Piri-Piri tun es gut)
    • 1 Zwiebel
    • 1 Packung feine Sojaschnetzel aus dem Bioladen
    • 1 bißchen Soja-Sauce
    • 1 Zehe Knoblauch
    • 1 wenig Kreuzkümmel, Estragon
  2. Kochen:
    • Sojaschnetzel trocken in etwas Öl rösten. Dann immer wieder etwas Wasser und Soja-Sauce zukippen. Es sollte immer gerade soviel sein, dass die Schnetzel nicht anbrennen, sondern aufweichen. Wenn die Schnetzel “durch” sind, noch etwas anbräunen lassen. Nur so kann die richtige Konsistenz erzielt werden.
    • Zwiebel anbraten, Knobl dazu. Dann etwas später die Chillis, die gewürfelten Frischgemüse Paprika und Aubergine einführen.
    • Nach ungefähr 5:34 Minuten die entsafteten Dosen und die Tomatensauce zukippen.
    • Kreuzkümmel und etwas Estragon einstreuen
    • eine Zeitlang kochen lassen
    • gebratene Sojaschnetzel einrühren
  3. Stehenlassen.
    “Je länger man ein Chilli ruhen läßt, desto besser schmeckt es.” (Ignaz Rubinstein)
    Zu lange sollte man ein Chilli jedoch auch nicht ruhen lassen, es entwickeln sich hier gerne allerlei Pilze, Algen und Kleintiere. Eine Reifezeit von 24 Stunden hat sich als praktikabel und lecker erwiesen.
  4. Abschlußarbeit beenden
  5. Essen und sich freuen

(Ich danke insbesondere Julia, Hanna und meinem Vater für die mentale Unterstützung und das elende Korrekturlesen!)

Wahlstatistik oder wer wählt die NPD?

Sunday, February 5th, 2006 at 21:04 by kOensen

Wenn man versucht, Wahldaten statistisch auszuwerten, könnte man auf die Idee kommen, dass der Intelligenzquotient mit der Wahlentscheidung zusammenhängt. Die Intelligenz wiederum ist ein Produkt aus vielen Einflüßen und müßte eine Gauss-Kurve bilden. Durchschnittliche Intelligenz wählt also SPD und CDU. Debb von der durschnittlichen Intelligenz gibts halt viel. Die Anzahl der NPD-Wähler dagegen ist nicht allzu hoch. Zugegebenerweise ist es, der Mathematik folgend, schwer zu sagen, ob diese geringe Stimmenanzahl auf überdurchschnittlich hohe oder geringe Intelligenz der Wähler zurückzuführen ist. Ich mein… eigentlich ist es ja klar, in welche…. Die Anzahl der ungültigen Stimmen ist höher als die der NPD-Wähler. Also was jetzt: Noch dümmer als Leute die zu doof sind, einen Stimmzettel auszufüllen, sind NPD-Wähler?

Durchaus dieser Ansicht,

bb242 freaks

Auszählung der Erststimmen für Wahlbezirk 11 Kessenich
Endergebnis
(7 von 7 Stimmbezirken ausgezählt)
  2005 2002 Gewinne/Verluste
Stimmen Prozent Stimmen Prozent Stimmen Prozent- punkte
Wahlberechtigte 6.618 6.832 0
Wähler 5.526 83,50 5.843 85,52 -2 -2,02
Ungültige Stimmen 61 0,00 50 0,00 0 0,00
Gültige Stimmen 5.465 100,00 5.793 100,00 0
Ulrich Kelber (SPD) 2.637 48,25 2.592 44,74 +45 +3,51
Dr. Stephan Eisel (CDU) 1.773 32,44 1.734 29,93 +39 +2,51
Dr. Guido Westerwelle (FDP) 386 7,06 744 12,84 -358 -5,78
Jens-Erik Kendzia (GRÜNE) 456 8,34 583 10,06 -127 -1,72
Katina Schubert (Die Linke.) 182 3,33 80 1,38 +102 +1,95
Dr. Peter Malborn (NPD) 31 0,57 +31 +0,57
Quelle: Bundesstadt Bonn – Wahlamt/Statistikstelle 2005

Aktion Wachsame Nachbarschaft I

Sunday, February 5th, 2006 at 19:35 by kOensen

Die Burbacher Straße ist in den letzten Jahren zu einer gefürchteten Ecken Bonns mutiert (wir berichteten). Nun sticht in Konkurrenz zu unserem Hause ein weiterer Sündenpfuhl in das weiche alte Kessenicher Fleisch: “Geile Polinnen!”
Paulina und Monica.

Sehr empfohlen sei das Forum, in dem sich Herren tummeln, die in Kessenich “nach dem Rechten sehen” (Zitat Peterson).
Was erwartet uns?

  • “erst poppen, dann posten”
  • die Wahrheit über Paulina
  • Monika wird Victoria

und vieles mehr….

Wir sagen: Haben wir schon immer gewußt! Aber unser Haus hat mehr Tradition! Und statt GV und FM gibts bei uns TV und IP.
Und all das ohne Zeitdruck und immer da und nicht grad im Urlaub und von 0-24 Uhr.

Operation Schimmelpilz

Thursday, February 2nd, 2006 at 18:10 by leopold

Ohne Kommentar…

pilz_schwimmt.jpg penne_small.jpg

Liebesgrüsse aus Kerala II

Thursday, February 2nd, 2006 at 16:33 by kOensen

inder.jpg

Wahre Liebe macht aufdringlich. Oder führt zu Sprachschwierigkeiten. Oder beides. Auf vielfachen Wunsch stelle ich nun eine weitere Nachricht aus dem Land in dem die Punkte zwischen den Wörtern wachsen, zur allgemeinen Erbauung bereit. Nach dem regen Zustrom an Einsendungen (ca. 0) in Antwort auf mein letztes Rätsel, erhöhe ich mein Angebot: Der erste Doof, der den Text erfolgreich in die deutsche Sprache übersetzt und mir die Lösung zuschickt, gewinnt ein kalorienarmes Abendessen und eine Raubkopie mit indischen Sprechproben.

Viel Spass!

hai .dalin. pelese. donte. bee. fakeng. samart. . idon . like. . tete. .
ok/ u. onlee. vante.

ur. vy. ino . tate. ol . . radi. . but. am. sad. or . enink. am . just.
vante. ejoing.
my. salf. . am . too. niyte. party. . goveng. ot . of . gov . ihave. varyy.
nise. farens.

sam . gal . sam . boy . teyr. my . faarns. for. yar. evryy, budi. itol .
obote. u. . now/ no mor.

itrey. ok . . idon . feel. good. tok. vate. tok. am. not. suvar . obote. u.
. begos. / ur. not.
like. mee. . am . soryy. igoveng. too. . tereng. ageen. idon . vate. reylee.
bee. onste.

u. tol . mee. obote. ajay . vate. uno . pelese. . . vate. u. tokeng. . too.
mee/ u . tenge. ica n .

naver. get/ gal . vate. ur, fakeng . mad. ihave. so . nise. life. . idon .
vante. mak . mestek.
so . ef . udon . love. mee. . no . porablm . inot . goveng . careyng. vat
var. . but. ur. onlee.
1. persn . ilake. mor. donte. farget/ soryy. . reytng. like. tese. . . .
now. ol .moste 8. colk. 9. colk.
ihave. too. a m. not . hapyy uno. but, teryg. too. farget. . ur. ipormis.
rafi