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Phở

Monday, January 7th, 2013 at 2:28 by protokollfuehrer

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Was in Malaysia das Laksa für mich war, war in Vietnam das Phở. Es handelt sich um eine kräftige Brühe mit Nudeleinlage.

600g Rinderknochen

500g Kochfleisch vom Rind

3 cm Ingwer in dünnen Scheiben

4 Sternanis

1 Stange Zimt

1 Stange Zitronengras in Stücken

5 große Schalotten in Würfelchen

1/2 Teelöffel getrocknete Zitronenschale

4 EL Fischsauce

3 l Wasser

Koriander zum Garnieren

Sprossen

400 g Reisnudeln (Bandreisnudeln für die Suppe)

rote kleine Chilis nach Schmerzempfinden

3 Limetten geviertelt

 

 

Das Fleisch von Sehnen und Fett befreien und in mundgerechte Stücke schneiden. Wasser zum Kochen bringen und alles außer den Sprossen, den Nudeln und dem Koriander in den Topf geben. Salzen und pfeffern. Einmal aufkochen und dann bei niedriger Temperatur und ohne Deckel 2 1/2 Stunden köcheln lassen. Ab und an den Schaum abnehmen.

Die Nudeln 2 Minuten in kochendes Wasser geben, abseihen, kalt abschrecken und in die Suppenteller geben. Die Brühe durch ein Sieb geben und alle festen Bestandteile absondern. Fleischstücke heraussuchen und wieder in die Brühe geben. Die Nudeln damit übergießen. Die Sprossen, Korianderzweige, Chilli, Limettenviertel auf einem Extrateller drapieren und zur Brühe reichen.

Schmeckt genauso gut wie in Vietnam!

 

Sarawak Laksa

Monday, January 7th, 2013 at 2:09 by protokollfuehrer

Sarawak Laksa

In Malaysia war mein liebstes Leibgericht das Laksa. Vor allem auf Borneo gibt es fantastische Versionen dieser Kokos-Brühe. Jetzt habe ich endlich das Rezept gefunden und -wie man oben erahnen kann- auch eine wirklich leckere Suppe produziert. Es ist schon recht viel Arbeit, die Paste, die als Grundlage dient, herzustellen. Aber der Aufwand macht sich bezahlt. Als Suppeneinlage habe ich Omelette, Reisbandnudeln, Mie-Nudeln, Sprossen, Tofu, Shrimps und Huhn verwendet. Ganiert mit ein bißchen Chilli und Thai-Basilikum.

Rezept Paste: http://3hungrytummies.blogspot.com.au/2011/11/secret-of-sarawak-laksa-paste-revealed.html

Natürlich hatte ich nicht alle Zutaten und ich habe auch nur ein Viertel der Portion gemacht. Kein Galangal, keine candlenuts, kein Sesam und kein Tamarind, weniger Knoblauch und nur normalen. Dafür etwa 2 EL Krabbenpaste und 1 TL Honig.Mit dem Umrühren muss man es nicht ganz so genau nehmen, es reicht, wenn man alle paar Minuten rührt.

Rezept Suppe: http://3hungrytummies.blogspot.com.au/2012/11/sarawak-laksa-malaysian-monday-95.html

Ich habe kein ganzes Huhn verwendet, sondern nur eine Brust. Geht auch.

Guten Appetit la!

 

Reminiszenz an Nordvietnam

Monday, February 14th, 2011 at 2:00 by protokollfuehrer

Als ich in Nordvietnam war, habe ich eine Woche in einem “Eco-Ressort” gewohnt. Ein Franzose hatte das Ding aufgemacht. Einfach ein großes Haus, fast schon eine Anlage im für die Gegend üblichen Baustil: Ein Stelzenhaus. Dort haben junge Leute aus dem Dorf Arbeit gefunden. Sie wurden darin augebildet, im Tourismus tätig zu sein, lernten Englisch und westliche Gepflogenheiten (Nein, du darfst ihn nicht fragen, warum er so dick ist..)

Aber eines konnten die jungen Frauen schon: Kochen.

Unter den ganzen großartigen Sachen, die es gab, sind mir zwei Sachen besonders in Erinnerung geblieben:

Morning glory und Tofu in Tomatensauce. Absolut einfach und gleichzeitig wahnsinnig leckere Gerichte!

Das ganze kann man mit Sachen aus einem halbwegs gut bestückten Asia-Laden nachkochen:

Morning glory

200 g Morning glory (Wasserspinat)

4 Zehen Knoblauch

1/2 große rote Chilli

2 Esslöffel Erdnussöl

2 Esslöffel Sonnenblumenöl

2 Esslöffel Shoyu-Sojasauce

1 Esslöffel Austernsauce

3 Esslöffel Wasser

1/2 Esslöffel Zucker

5 getrocknete Morcheln

Zubereitung:  Morning glory waschen und in kurze Stücke schneiden. Das Öl im Wok auf 160 °C erhitzen. Darin den kleingeschnittenen Knoblauch und Chilli kurz anbraten. Anschließend  Morning glory zugeben und unter Rühren anbraten. Recht zügig die restlichen Zutaten beigeben. Die Morcheln dabei in feine Stücke bröseln. Unter Rühren ca. 4-5 Minuten einkochen lassen.

Kleiner Tip am Rande: Statt dem klassischen Reis eignet sich interessanterweise auch Couscous hervorragend als Beilage! Das ganze kann man mit gehackten Erdnüssen bestreuen.

Tofu in Tomatensauce

einen 500g-Quader weißen Tofu

massig Sonnenblumenöl und Erdnussöl

3 Zehen Knochblauch

25g Ingwer

1/2 große rote Chilli

2 Esslöffel Sojasauce

2 Esslöffel Fischsauce

6 Tomaten und eine halbe Dose Tomatenpassata

Alternativ: ganze Tomaten aus der Dose

1 Esslöffel Zucker

3 Schalotten

2 Frühlingszwiebeln

Zubereitung: Zuerst mit der Tofu in daumengroße Stücke geschnitten werden. Diese werden dann in heißem Fett frittiert, bis sie golden sind.  Abseihen und auf ein Küchentuch legen.

Ingwer, Knoblauch und Chilli sehr fein würfeln, Schalotten ebenfalls würfeln. Im heißen Wok in ein wenig Öl alles anbraten, bis es anfängt zu riechen. Tomaten, Saucen und Zucker zugeben und bei starker Hitze unter Rühren aufkochen. Hitze etwas reduzieren und 5 Minuten köcheln lassen bis sich eine sämige Sauce entwickelt. Gelegentlich umrühren. Mit kaltem Wasser ablöschen und noch einmal aufkochen. Dann den Tofu zugeben und alles bei schwacher Hitze etwas ziehen lassen. Mit Reis servieren. Die in feine Scheiben geschnittenen Frühlingszwiebeln und grob gemörserte Erdnüsse darüberstreuseln.