Archive for the 'Uncategorized' Category

Turin – Von obdachsuchend zu Punkhaus

Friday, December 2nd, 2011 at 11:19 by protokollfuehrer

Lernen die eigentlich nix in der Schule? (Flucherei)

Angekommen!

Italienischer Fussballkommentator

Auf dem Weg zur illegalen Hardcore-Punk-Party

Der Rest des abends ist zwar dokumentiert, aber die Aufnahmen sind etwas trunken.

Grob zusammengefasst, lief alles weitere so:

Das Konzert in einer alten leerstehenden Lagerhalle ging also irgendwann so um 11 Uhr los. Ganz coole Location eigentlich, leider aber schweinekalt, weil kein Fensterglas mehr existierte. Nach einer halben Stunde akzeptablem, vielleicht -ich bin da ja kein Experte- sogar gutem Hardcore-Punk fiel zum ersten Mal der Generator aus. Also gab es weder Bier, noch Licht, noch Musik. Der Generator ließ sich anscheinend auch nicht mehr wiederbeleben, so dass ein weiterer Generator herangeschafft wurde. Nach einer übel kalten, dunklen und ereignislosen Stunde gab es erst wieder Musik. Und diesmal hielt der Generator gerade mal 5 Minuten. Und dann war Ende. Also konnte eine von 10 Bands spielen, alle anderen reagierten leicht verstimmt. Ich hoffte darauf, mit irgend jemandem zum besetzten Haus zurückkehren zu können, aber von denen war niemand gekommen. Ein aus Sardinien angereister Musiker stellte mir in Aussicht, es mag inzwischen 3 Uhr gewesen sein, einfach in einem anderen besetzten Haus zu pennen. Er würde in Kürze dahingehen, das andere Haus sei nachts, wegen nicht existierenden Nachtbus nicht zu erreichen. Die “Kürze” war eine italienische Kürze. So dass ich letztlich um 5 vollkommen erfroren und genervt einen Bus gefunden habe, der mich zum Bahnhof fuhr. Dort wartete ich dann nochmal 50 min (Ubahn sonntags erst ab 6). Anschließend bin ich zwei Stationen zu früh ausgestiegen und kam mit klappernden Zähnen im Punkhaus an. Natürlich haben schon alle geschlafen und erst nachdem ich eine Viertelstunde geklingelt und an Fenster geklopft hatte, ließ mich eine wenig begeisterte Frau rein. Den ersten Teil des Tages verbrachte ich auf einer alten unbezogenen Matraze in einem Gemeinschaftsschlafraum. Gefühl von Krankheit, Kopfschmerz und ein Gewirr von Italienisch im Kopf.

Erst nachmittags konnte ich wieder aufstehen und mir das Haus anschauen. Wow! Ein besetztes Haus deluxe! Fitnessraum, Schreinerei, Metallwerkstatt, Tonstudio, Riesenküche, Riesenwohnzimmer, Partyhalle, Garten usw. Seit 5 Jahren ist die Villa, die zur ehemaligen psychatrischen Klink gehört, nun bereits besetzt. 11 Leute wohnen hier ständig. Einige arbeiten (in einem Kino), die meisten “leben” einfach im Haus, welches unter immerwährender Renovierung ist. Zimmer werden ausgebaut, die Küche erweitert, Veranstaltungen organisiert, der Garten bewirtschaftet, gekocht, genäht, diskutiert. Nicht einfach nur ein versoffener Drogenhaufen, sondern reflektierte, engagierte alternative Menschen.

Ganz selbstverständlich kriege ich alles gezeigt und abends Essen vorgesetzt. Interessante Menschen mit einem gänzlich anderem Lebenskonzept.

 

(Aus Respekt habe ich keine Photos gemacht. Wer mit dem Haus in Kontakt treten will, den vermittle ich gerne.)

Strasbourg – La cloche a fromage

Friday, December 2nd, 2011 at 10:40 by protokollfuehrer

La cloche a fromage – Eine Empfehlung

Piazza der schwulen vögelnden Hunde

Friday, December 2nd, 2011 at 10:14 by protokollfuehrer

Livebericht zu vögelnden Hunden

Wanderung im Greinatal

Monday, October 31st, 2011 at 17:04 by protokollfuehrer

Ein kleiner Audiobericht meiner Alpenpassüberquerung mit Zelt und Krempel. Insgesamt habe ich etwa 12 Kilo 1000m hochgeschleppt und dann genauweit wieder heruntergeschleppt. Eigentlich war es schon viel zu spät im Jahr, aber eine Nacht vollkommen alleine im Zelt in den Alpen in wunderschöner Natur, hat alle Strapazen bezahlt gemacht.

Gute Vorbereitung ist alles

 

Wenn Bäcker Mut machen

Diesrutpass auf 2400m

Nach einer Nacht unter 0

Und schließlich bin ich wirklich im Tessin:

Schweiz – Vorurteile

Monday, October 31st, 2011 at 17:03 by protokollfuehrer

Was die Schweizer können:

- Bankgeheimnis

- im Bahnhof rauchen

- fit und sportlich aussehen

- Brücken-, Tunnel- und Waffenbau

- Business

 

Was die Schweizer nicht können:

- billig

- Fußball

- Spontanität

- deutsch

Miniature Fake No. II

Friday, May 20th, 2011 at 14:10 by protokollfuehrer

Miniature Fake

Thursday, May 19th, 2011 at 22:09 by protokollfuehrer

Miniature faked picture

Top Ten of german christmas bakery

Tuesday, December 28th, 2010 at 14:11 by protokollfuehrer

In no particular order:

Zimtsterne

Kokosmakronen

(Nürnberger) Lebkuchen

(Dresdner) Christstollen

Spekulatius

(Aachener) Printen

Vanillekipferl

Canon IXUS 870 Objektivfehler

Tuesday, November 2nd, 2010 at 11:42 by protokollfuehrer

Vor 3 Tagen ist meine Kamera kaputtgegangen. Ja, klar, ich hatte sie ein komplettes Jahr lang in der Hosentasche, aber sie muss doch nicht von einem auf den anderen Tag wegsterben. Das Objektiv war halb ausgefahren und auf dem Display wurde “Objektivfehler, Kamera Neustart” vermeldet. Gestern habe ich mir meine Feinmechanikerschraubenzieher geschnappt und habe das Ding mal aufgemacht. Folgende Seite war sehr hilfreich: http://niggu.tvittigen.ch/04_blog/?p=94 Hier wird das Öffnen einer IXUS 60 beschrieben. Das Modell unterscheidet sich etwas von der IXUS 80, aber das Prinzip der Reparatur ist gleich: Nach der Entfernung der Außenschalen muss man die Zahnrädchen finden. Die sind auch hier links oben, aber an der Seite der Kamera. Dort findet sich ein ganz kleiner Schlitz, durch den man ein weisses Zahnrädchen sieht. Mit einer Stecknadel kann man dieses Zahnrad vorsichtig ein ganz kleines bisschen (1/2mm) bewegen. Auch bei mir hat sich dadurch das Problem behoben und meine geliebte Kamera geht wieder einwandfrei.

Eine Warnung: Nicht an den Kondensator des Blitzlichts kommen! Dieser steht (auch ohne Batterie) unter extrem hoher Spannung. Bei der IXUS 870 ist dieser jedoch relativ sicher verbaut.

Das Pfeifengras (gelesen mit der Stimme von Loriot)

Thursday, September 30th, 2010 at 17:14 by protokollfuehrer

Diese Perle deutscher Sprachschöpfung habe ich bei der Recherche zu einem Wochenendausflug gefunden. Man lese es entweder laut oder in seinem Kopf mit der Sprache von Loriot.

‘Nach dem Aufstieg übers “Venndach” erwartet Sie auf dem Venn-Plateau eine Überraschung: Abrupt gibt der Wald den Blick auf ausgedehnte, unbewirtschaftete Torfheiden mit Pfeifengras frei. Ihr Anblick verändert sich mit den Jahreszeiten.

Im Herbst leuchtet das Pfeifengras in unverwechselbarem Rostorange, im Winter und Frühjahr bestimmt sein blasses Gelb die Farbe der Landschaft.

Knorrige Moorbirken, rundliche Buschgruppen der Öhrchenweide, vereinzelte Fichten und ausladende Ebereschen verleihen dem Moorgebiet bizarre Silhouetten.’
von http://www.naturpark-hohesvenn-eifel.de/go/eifel/german/Landschaften/Hohes_Venn.html